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Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

Sie sind gespannt auf die Neugestaltung unserer Plettenberger Innenstadt und interessieren sich für aktuelle Veränderungen?

Sie wollen den Weg der Veränderung mitverfolgen? Dann sind Sie hier genau richtig! Auf dieser Internetseite werden wir Ihnen alle Schritte des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts Innenstadt Plettenberg präsentieren.

Wir werden die Informationen hier regelmäßig aktualisieren, um den Prozess verständlich und nachvollziehbar darzustellen.

 

Alle Neuigkeiten werden an dieser Stelle gesammelt und veröffentlicht. Auch der Funktionsumfang der Seite kann sich nach und nach wandeln- so ist es möglich, flexibel auf alle Gegebenheiten zu reagieren und diese darzustellen.

 

Wir alle freuen uns über den „frischen Wind“, der nun durch die Innenstadt weht und sind gespannt auf die Veränderungen und auf das neue und moderne Stadtbild, das entstehen wird.

Was passiert denn da?

Mit dem gestrigen Spatenstich wurde die Baustelle offiziell eröffnet. Doch was passiert sonst schon in der Stadt?
Das Baulager wurde am Alten Markt eingerichtet. Gefährte und Materialien der Baufirma werden hier untergestellt. Rund um den Stephansdachstuhl am Alten Markt wurden bereits die ersten Baumstümpfe entfernt – in erster Linie um das Baulager zu errei:chen.

 

Und an der Christuskirche? Dort lag bereits eine Musterfläche, die zur Entscheidung über das zukünftige Pflaster in der Innenstadt gebraucht wurde. Direkt daneben wird nun eine weitere Fläche vorbereitet. Hier werden die frisch gelieferten Steine auf ihre Qualität und Größe hin überprüft.

 

Um einen Eindruck des zukünftigen Pflasters zu bekommen, schauen Sie am Kirchplatz vorbei!

Wann wird gebaut?
Montags bis mittwochs von 7:00-19:00 Uhr und donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr. Freitags und über das Wochenende steht die Baustelle still. Besuchende und Anwohnende können die Innenstadt so ohne Baulärm genießen und sich in Ruhe ein Bild vom Fortschritt der Baustelle machen. Die Arbeitenden schöpfen in der Zeit neue Kraft…

Wie und wo geht es los?
Die Arbeiten beginnen jetzt in der Graf-Dietrich-Straße. Aus Richtung Untertor arbeitet sich die Baufirma in Richtung Alter Markt vor. Zeitlich versetzt wird dann in der Neue Straße weitergearbeitet.

Die Arbeitsschritte sind jeweils:

  • Aufnehmen der vorhandenen Fläche
  • Anpassung der Straßenentwässerung
  • Verlegung Kabel (Beleuchtung)
  • Profilierung Frostschutzschicht
  • Einbau Tragschicht für Pflaster
  • Pflasterarbeiten

Spatenstich – es ist vollbracht!

Ein einzelner Spatenstich macht zwar noch keine Baustelle, ist aber der offizielle Startschuss dafür, dass es endlich losgeht!

 

Zu diesem offiziellen Startschuss versammelten sich am Montagmorgen zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Graf-Dietrich-Straße. Sie wollten dabei sein, als Bürgermeister Ulrich Schulte mit den Fach­bereichs­leitern Hartmut Engelkemeier und Sebastian Jülich die Baustelle zur lange geplanten und gut abgestimmten Innenstadt­erneuerung freigaben.

 

Anwesend waren auch Uwe Hölscher, Bauleiter der ausführenden Baufirma Boymann aus Glandorf und Polier Christian Bäumker.
Vom ersten Entwurf der Innenstadterneuerung des Landschafts­architektur­büros bbz aus Berlin bis heute hat sich viel getan. Immer wieder wurden Ideen durchgesprochen und verfeinert. Dabei arbeiteten Fachleute, Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an der Erreichung des Ziels. „Eigene Erfahrungen, Wünsche und Fachwissen wurden miteinander in Einklang gebracht. Wir haben nun ein schönes, rundes Ergebnis“, erklärte Ulrich Schulte. „Jetzt können wir die Pläne in die Tat umsetzen.“ Auch die aktuell viel diskutierten Wasserspiele seien weit im Vorfeld so von allen beschlossen worden.
Trotz der grauen Wolken am Himmel herrschte am Montag eine sehr positive Stimmung vor Ort- mit Blick auf die angedachten Neuerungen.

 

Viel Arbeit wartet auf die Baufirma Boymann. Untergrund und Belag werden überall erneuert. Großformatige Granitplatten werden untern anderem verlegt.

Es wird also einige Monate dauern, bis von der Graf-Dietrich-Straße an über den Alten Markt die Wilhelmstraße hinauf der Maiplatz erreicht wird. „Erst danach können wir uns dem Kirchplatz und auch dem Maiplatz zuwenden“, prognostizierte Schulte am Montag. Neben der Firma Boymann wird die Baumaßnahme auf Seiten der Stadt Plettenberg von den städtischen Bauleitern Nick Skrypek und Franco Murgia betreut. Beide sind erfahrene Mitarbeiter, die schon viele Straßen gebaut und Kanäle in die Erde gebracht haben.

 

Das Parken in der Wilhelmstraße und auf dem Alten Markt wird mit Beginn der Bauphase nicht mehr möglich sein. „Ansonsten sollen sich möglichst wenige Einschränkungen ergeben“, so Hartmut Engelkemeier.

 

Auf der Internetseite www.innenstadt-plettenberg.de sind Veränderungen und Fortschritte zu sehen. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Bauablauf

Ankündigung Bauablauf: Nachdem der erste Stich gesetzt wurde, wird es nun ernst: Die Bauarbeiten beginnen im nördlichen Teil der Altstadt, im Bereich des Untertors. Von dort aus arbeitet sich der Trupp nach Süden vor. Der zweite größere Abschnitt ist der Bereich Neue Straße.

 

Alle Anliegerinnen und Anlieger werden frühzeitig schriftlich durch die Baufirma Boymann informiert, wann Arbeiten vor ihrer Tür stattfinden. Die Informationen liegen dann rechtzeitig in den Briefkästen.

 

Zu einer Informationsveranstaltung für den Einzelhandel wird in Kürze eingeladen. So werden alle über die nächsten Schritte informiert und ein Dialog mit den Verantwortlichen ist möglich.

 

Wenn trotzdem einmal besondere Fragen auftauchen sollten: Das Baustellenbüro befindet sich direkt neben der Stadtbücherei am Alter Markt.

 

Alle Informationen werden auch auf dieser Seite veröffentlicht und regelmäßig an die lokale Presse weitergegeben.

Baubeginn Bauabschnitte I und II Sommer 2019

Baubeginn für die Erneuerung der Oberflächen der Innenstadt ist im Sommer 2019. Als erste Bauabschnitte (BAs) werden der BA I – Untertor und der BA II Innenstadt angegangen. Damit wird ein zentrales Leitprojekt des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts nun umgesetzt.

 

Nach dem das Landschaftsplanungsbüro bbz aus Berlin mit seinem Planungskonzept den Realisierungswettbewerb gewinnen konnte, ist dieses Stück für Stück verfeinert worden. Öffentlich wurden die Entwürfe diskutiert und gemeinsam angepasst.

 

Technische Details, die Auswahl von geeigneten und ansprechenden Pflastersteinen oder Ausstattungselemente wie Bänke sind in die Ausführungsplanung eingeflossen.

 

Wozu aber dient eigentlich eine Ausführungsplanung? Die Ausführungsplanung ist letztlich die Grundlage, mit der die Baufirma arbeitet.

 

Hier finden sich viele technische Plan- und Detailzeichnungen sowie die Mengenermittlungen, also die Angaben wie viel Material jeweils wovon gebraucht wird.

Ansichten der Perspektiven, wie sie beim Realisierungswettbewerb gefordert wurden, werden auf dieser Ebene nicht mehr erstellt. Wir möchten hier dennoch einige aussagekräftige Details darstellen.

 

Die gezeigten Abbildungen sind jeweils unmaßstäbliche Ausschnitte von Detailplänen.

Haben Sie
einen Plan?

Sie möchten mehr Details zum
Umbau unserer Innenstadt?

 

Hier finden Sie die Pläne zum Download

 

Zeit zur Baustelle

Sie möchten wissen, wie es zur Baustelle gekommen ist?
Es war ein langer Weg bis dahin!
Ganz am Anfang war das Licht. Diskutiert wurde nämlich erst über die Erneuerung von Laternen in der Fußgängerzone- es reifte dabei die Erkenntnis, dass da noch mehr passieren muss.

 

Letztlich wurde ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Innenstadt Plettenberg – kurz: ISEK – erarbeitet. „Integriert“ bedeutet hier, dass ein ganzheitlicher Ansatz angestrebt wurde. Der ganze sogenannte Funktionsraum Innenstadt wurde betrachtet- nicht nur der Bereich der Fußgängerzone. Dabei auffallende Probleme sollten gelöst werden.

 

Bürgerinnen und Bürger wurden zur Mitarbeit aufgerufen.
Eine digitale wikimaps-Karte konnte bearbeitet werden und spiegelte letztlich die Meinung der teilnehmenden Interessierten wieder: Grüne Fähnchen standen für positive Bereiche, rote Fähnchen wurden für Problembereiche gesetzt.

 

Gleichzeitig waren Expertinnen und Experten vom Stadtplanungsbüro ssr im Innenstadtgebiet unterwegs und dokumentierten ihre fachlichen Eindrücke. Nach der ersten Auswertung dieser Informationen wurden alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, um ihre Standpunkte in einer Zukunftswerkstatt einzubringen. Parallel fanden Gespräche mit dem Einzelhandel, der Gastronomie, der Dienstleistung und weiteren Innenstadtakteurinnen und -akteuren statt.

Alle Ergebnisse waren Grundlage für eine Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse.

Daraus entstanden dann bestimmte Ziele. Zunächst gab es übergeordnete Ziele. Dazu gehörten die Innenstadtfunktionen, Innenstadtverkehr oder das Innenstadtbild. Daraus wiederum wurde ein Leitbild entwickelt, welches diese Ziele bündelte. Dieses Leitbild war die Grundlage der Rahmenplanung, die konkreter inhaltliche und räumliche Schwerpunkte setzte.

 

Diese Rahmenplanung wiederum wurde auf einzelne Projekte heruntergebrochen.
Daraus entstand die Projekt- und Maßnahmenphase. Es handelt sich dabei um ein Handlungs- und Umsetzungskonzept, in dem alle Maßnahmen aufgeführt sind und entsprechend umgesetzt werden können.
Die Neugestaltung der Fußgängerzone ist ein Baustein des Leitprojekts „Erlebbare Altstadt“. Vorangegangen ist diesem ein Parkraumentwicklungskonzept, gefolgt von einem Gestaltungswettbewerb, an dem acht Landschaftsplanungsbüros aus ganz Europa teilnahmen. Am Ende des aufwendigen Wettbewerbsverfahrens wurde ein Siegerentwurf gekürt. Nun wurden diese Ideen des Wettbewerbs immer stärker verfeinert bis am 8. Juli 2019 tatsächlich der erste Spatenstich erfolgte.

 

Was sich hier relativ schnell liest erforderte viel Kleinarbeit, erzeugte viel Gesprächsstoff und wurde ausführlich mit Bürgerschaft und Politik diskutiert – ein absolut gewünschter, wenn auch längerer Prozess, der Beteiligte und Betroffene miteinander ins Gespräch brachte.

Informieren Sie sich hier gerne genauer über das gesamte ISEK sowie über erstellte Gutachten und Berichte:
www.plettenberg.de/isek

Der Realisierungswettbewerb

Das frühe Ziel, der Fußgängerzone Plettenberg ein zeitgemäßes, zeitloses und attraktives neues Gesicht zu geben, nahm erstmals mit dem Realisierungswettbewerb im Winter 2015 Gestalt an.

Insgesamt acht Landschaftsplanungsbüros aus ganz Europa waren aufgefordert, ihre Ideen für die Innenstadt zu präsentieren. Anschließend entschied eine Jury aus Fachpreisrichterinnen und -richtern (Architektinnen und Architekten, Professorinnen und Professoren, welche die Beiträge fachlich-objektiv bewerteten) und Sachpreisrichterinnen und -richtern (Bürgermeister, Vertretende der lokalen Politik und Verwaltung, welche die Beiträge für Plettenberg bewerteten) sowie Sachverständigen zu den Themen Baukultur oder Handel über die Entwürfe.

In der Entscheidung setzte sich letztlich die Darstellung von bbz landschaftsarchitekten berlin GmbH durch. Nun galt es die Visionen des Konzepts umzusetzen.

http://www.plettenberg.de/planen-bauen-umwelt-verkehr/stadtplanung/isek/realisierungswettbewerb/