Häufige Fragen

Fragen und Antworten zum Innenstadtumbau

An dieser Stelle möchten wir Ihnen die häufigsten Fragen zum Umbau der Innenstadt beantworten.

 

 

Wo wird gebaut?

Der erste Bauabschnitt der ISEK-Maßnahme zur Neugestaltung der Plettenberger Innenstadt umfasst die Wilhelmstraße, Graf-Engelbert-Straße, Graf-Dietrich-Straße, Neue Straße, Schlossergasse. Der Platz am Untertor beim Kreisel sowie der Übergang in die Altstadt werden gleichzeitig umgebaut.

 

 

Wann ist die Baustelle bei mir vor der Tür?

Es gibt einen Bauzeitenplan. Ende der Baumaßnahmen wird im Jahr 2020 sein. Bis dahin geht die Baufirma abschnittsweise vor. Wegen der Außengastronomie in den Sommermonaten wird die untere Wilhelmstraße erst nach der Saison angegangen.
Die Arbeiten beginnen jetzt in der Graf-Dietrich-Straße. Aus Richtung Untertor arbeitet sich die Baufirma in Richtung Alter Markt vor. Zeitlich versetzt wird dann in der Neue Straße weitergearbeitet.
Die Firma Boymann informiert Anlieger und Geschäftsleute frühzeitig über Baumaßnahmen in einzelnen Straßen.
Kommen Sie also in die Stadt, betrachten die Baustelle und verbringen Sie eine gute Zeit
beim Bummeln, Schlemmen und Genießen!

 

 

Wann arbeitet die Firma?

Die Firma Boymann arbeitet von Montag bis Mittwoch jeweils von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Donnerstags von 7:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Freitags und über das Wochenende steht die Baustelle still. Besuchende und Anwohnende können die Innenstadt so ohne Baulärm genießen, bummeln, essen, trinken und sich in Ruhe ein Bild vom Fortschritt der Baustelle machen. Die Arbeitenden schöpfen in der Zeit neue Kraft…

 

 

Wem kann ich Fragen stellen?

Neben dem Eingang der Stadtbücherei am Alten Markt wird ein Baustellenbüro der Firma Boymann eingerichtet. Sollte dort niemand sitzen, wenden Sie sich bitte direkt an die Bauarbeiter. Als Bauleiter ist Herr Hölscher Ihr Ansprechpartner oder als Polier Herr Bäumker.
Neben der Firma Boymann wird die Baumaßnahme auf Seiten der Stadt Plettenberg von den städtischen Bauleitern Nick Skrypek und Franco Murgia betreut.

 

 

Kann ich weiterhin einkaufen?

Ja! Auch wenn das komplette alte Pflaster entfernt wird – Zugänge zu den Häusern sind immer gesichert. Mit besonderen Matten kommen Sie trockenen und sauberen Fußes in jedes Geschäft. Gerne helfen Ihnen die Geschäftsleute dabei. Freuen Sie sich auf ausgefallene Aktionen!

 

 

Wie ist der Bauablauf in den Abschnitten?

• Aufnehmen der vorhandenen Fläche (also entfernen alter Oberflächen)
• Anpassung der Straßenentwässerung (Teilweise ändert sich das Gefälle der Flächen. Entsprechend werden die Abläufe angepasst)
• Ergänzung oder Austausch einzelner Entwässerungsleitungen
• Verlegung Kabel (Beleuchtung) – Hier kann es kurzeitig und nach Ankündigung zum Strom-ausfall kommen
• Profilierung Frostschutzschicht (damit kann der Sauerländer Winter bei harten Frost nichts zerstören)
• Einbau Schottertragschicht und Pflasterbettung
• Pflasterarbeiten (Verlegen der neuen Kleinsteine im Passeverband; das Mobilitätsband kommt mittig, Platzbereiche in großformatigem Pflaster)

 

 

 

Wird die Innenstadt barrierefrei?

Um einen abwechslungsreichen, lebendig wirkenden Bodenbelag zu bekommen, wird wieder ein Kleinsteinpflaster verlegt. Aber fällt man da nicht leicht und ist der Boden nicht unbequem zu bege-hen? Nein. Das bisherige Pflaster ist gebrochen geschlagen, also die Steine wurden erst grob aus dem Steinbruch gebrochen und dann auf die richtige Größe geschlagen. Dadurch sind sie ein wenig holprig.
Das neue Pflaster besteht aus gesägtem und gestrahltem Granit. Gesägt bedeutet, dass es glatte Oberflächen gibt. Durch das Sandstrahlen bekommt der Stein dann aber eine Rauigkeit und wird rutschfest. Also wird das Pflaster ebener und rutschfest. Es ist damit hervorragend zu begehen.
In sogenannten Bewegungsbereichen, also im Bereich der langgezogenen Straßen ergänzt ein Mobilitätsband das Kleinsteinpflaster. Die großen Platten liegen mittig auf der Straße. Sie bilden quasi eine „Überholspur“.
Wegen der ohnehin guten Begehbarkeit des Kleinsteinpflasters ist das Mobilitätsband eher ein Gestaltungselement. Es deutet Wegebeziehungen an und leitet zu Plätzen und Öffnungen des Straßenraums. Auf den Abschnitten mit Mobilitätsband darf trotzdem überholt werden.

 

 

Welche Steine kommen in die Stadt und wie werden sie verlegt?

Bei den neuen Steinen handelt es sich um einen Granit und damit einen Naturstein. Granit ist hart und beständig; er nutzt sich nicht ab. Die Oberflächen der Steine sind gesägt und gestrahlt. Sie sind dadurch eben und rutschfest.
Es werden drei Formate verlegt:
• Kleinsteinpflaster
• großformatige Platten als gestaltendes „Mobilitätsband“
• großformatige Steine als sogenannte „Intarsien“ von Platzbereichen. Die Platzbereiche heben sich von der Umgebung ab.
Im Bereich der Christuskirche wurde eine Musterfläche angelegt. Dort können die drei Formate betrachtet werden.

 

 

Musterfläche Christuskirche

 

 

Was passiert mit den alten Pflastersteinen?

Die ausführende Firma Boymann nimmt das alte Pflaster auf, es wird damit Eigentum der Firma . Einzelne Andenkenexemplare können aber eventuell überlassen werden, wenn man nett fragt…

 

 

Gibt es ein Baustellentagebuch?

Tatsächlich erstellen wir gerade einen Schwung neuer Inhalte zum Fortschritt und zu Hintergründen der Baumaßnahme. Wir werden diese bevorzugt auf dieser Seite veröffentlichen. Wenn größerem Umfang neue Inhalte erscheinen, teilen wir das gerne über die städtische-facebook-Seite. Bislang können wir aber noch nicht auf einzelne neue Artikel sondern nur auf die ganze Seite verweisen. Das macht es etwas unübersichtlich.

Details finden Sie hier

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